| |
03 Myers-Briggs Typenindikator - MTBI
Die Typologie des MBTI nach C. G. Jung und
Isabell Myers und Catherine Briggs
|
|
| E |
Extrovertierte Menschen ziehen ihre Kraft und Dynamik aus der Außenwelt. Sie brauchen andere Menschen zum Austausch, diskutieren gerne über jedes Thema, arbeiten gerne im Team, sind spontan und stellen schnell Kontakt zu anderen Menschen her. |
I |
Introvertierte Menschen ziehen ihre Kraft und Dynamik aus sich selbst. Sie brauchen andere Menschen wenig, arbeiten gerne alleine, mögen Spontaneität wenig, müssen alles erst „sacken lassen“, reden nur, wenn ein Thema sie interessiert oder sie sich wohl fühlen.
|
| S |
Der S-Typ (S = Senses - die Sinne) nimmt die Welt durch seine Sinne wahr, er bemerkt, was er anfassen, fühlen, riechen, schmecken kann, er sieht das, was „ist“. Er lebt im hier und heute, seine Stärke liegt in der Umsetzung, im Lösen von Problemen. Er organisiert gern und gut, liebt keine langen Grundssatzdiskussionen, er will Dinge regeln und hat eine Abneigung gegen Neues und Veränderung. Er schätzt Routine als die Möglichkeit, Probleme gut und ordentlich zu lösen. Manchmal handelt er, bevor er ausreichend die Konsequenzen bedacht hat.
|
N |
Der N-Typ (N = Intuition) nimmt die Welt intuitiv wahr: Er sieht nicht das, was ist, sondern was möglich ist. Er besitzt den Möglichkeitssinn. Er denkt assoziativ; daran, was aus einer Sache werden kann, welche Konsequenzen es auch langfristig haben könnte, was man damit verknüpfen kann. Er denkt perspektivisch, seine Stärke liegt im Entwickeln von Konzeptionen. Er langweilt sich schnell bei Routine und organisatorischen Aufgaben. Alles Neue fasziniert ihn. Manchmal bearbeitet er zu viele Projekte gleichzeitig und vernachlässigt die konsequente Umsetzung.
|
| T |
Der T-Typ (T = Thinker) entscheidet rational, danach, was sinnvoll, zweckmässig, vernünftig ist. Der T-Typ hält seine Gefühle unter Kontrolle und erwartet das auch von anderen Menschen. In Diskussionen wird er immer die Sachebene in den Vordergrund stellen. Seine Stärke liegt im Analysieren, Planen und im rationalen Entscheiden. Manchmal fehlt ihm die Sensibilität im Umgang mit Menschen, und er kann aufgrund seines Bedürfnisses, detailliert zu planen, nicht zum schnellen Handeln kommen.
|
F |
Der F-Typ (F = Feeler) entscheidet danach, was ihm gefällt, was er mag, was mit angenehmen Menschen zu tun hat oder was für andere Menschen schön ist, er entscheidet „aus dem Bauch“. Der F-Typ hat seine Stärke in Beziehungen, im Eingehen auf Menschen, im Wahrnehmen der Befindlichkeiten Anderer, im direkten Kundenkontakt. Manchmal ist er zu abhängig von der persönlichen Beziehung zu anderen Menschen, er kann launisch sein und bei Entscheidungen zu wenig rationale Argumente berücksichtigen. |
| J |
J-Typen (J = Judging) verfügen über ein festgefügtes Orientierungssystem und klare Wertvorstellungen. Sie können schnell entscheiden, sind zuverlässig und erwarten das auch von anderen. Unpünktlichkeit ist für sie unverzeihlich. Sie bevorzugen Regelsysteme, haben die Dinge unter Kontrolle und schätzen Veränderung oder abweichende Meinungen wenig. Sie können zur Intoleranz gegenüber Menschen neigen, die anders sind oder die Dinge anders sehen.
|
P |
P-Typen (P = Perceiving) verfügen auch über ein Orientierungssystem, aber sie wissen, dass Menschen unterschiedliche Orientierungssysteme haben. Sie sind offen für neue Ideen, urteilen wenig, sondern nehmen Unterschiede hin. Ihre Stärke liegt im Aufnehmen von Ideen, im Zuhören, bevor entschieden wird. Sie können allerdings leicht beeinflusst werden, tun sich schwer mit Entscheidungen und sind leicht von gefassten Entscheidungen abzubringen. |
Zurück zur vorigen Seite
|
|