Janine-Winter-350Janine Berg-Peer: Was sollten Sie über mich wissen?

Über 20 Jahre habe ich beraten, gecoacht, trainiert. Habe mit meinen Klienten nach Arbeitsplätzen gesucht, in Konflikten vermittelt und über Kommunikation geredet. Jetzt berate ich vor allem Angehörige, die sich allein gelassen fühlen mit den Schwierigkeiten, in die sie durch eine Erkrankungen eines Kindes, von Eltern oder Lebenspartner/innen geraten sind.

Und vorher? Habe ich Soziologie studiert, an der TU Berlin und zwei wunderbare Jahre lang in Kairo. Ich habe ich mich in der Wissenschaft erprobt und bin dann endgültig in die Beratung umgestiegen: Erst habe ich StudentInnen aus allen europäischen Ländern beraten, danach  lange Jahre berufserfahrene Menschen beraten. Spät, aber mit großer Freude habe ich mich aufs Bücherschreiben verlegt.

Janine Berg-Peer: Was sollten Sie über mich wissen?kater-streifen-160-120

Das Leben hat es mit sich gebracht, dass ich mich mit dem Thema Schizophrenie beschäftigen musste. Vor 23 Jahren erkrankte meine Tochter und wir haben seither ein Leben mit vielen Kämpfen, aber auch Freuden geführt. Ich musste erfahren, wie stark psychische Krankheiten tabuisiert werden, was dazu führt, dass die Betroffenen und ihre Angehörigen und Freunde allein gelassen werden mit ihren täglichen Problemen und Belastungen. Die gute Nachricht ist: Meine Tochter geht es heute gut.

Janine Berg-Peer: Was sollten Sie über mich wissen?

Ich habe vier wunderbare Kinder, 3 Enkelkinder, ein Urenkelkind und zwei schöne Kartäuserkater. Ich kann nicht Fahrradfahren, gehe aber gern in Garten Center. Wenn ich kein spannendes neues Buch habe, bin ich unglücklich. Ich mach ungern Sport und ernähre mich nicht immer gesund, aber ich liebe Kochen. Ich reise gerne, weit weg und möglichst nach Asien, nie in die deutschen Mittelgebirge. Aber das hat sich ja mit Covid geändert. Jetzt werde ich mich in Deutschland umsehen müssen oder einfach auf meiner schönen Terrasse bleiben. Ich mag Filme von Ingmar Bergman, den Coen-Brüdern und von Park Chan-wook. Ich würde gern drei Monate kambodschanischen Mönchen Englischunterricht geben. Ach ja, Opern finde ich auch wunderbar, vor allem wenn der Countertenor Philippe Jaroussky singt.

Ich wäre gern Léa Linster.

Mein Motto habe ich von Karl Valentin geklaut, der ja bekanntlich gesagt hat: „Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit!“

Schreiben ist schön, macht aber viel Arbeit!

 

Bildnachweis: © www.thfroehlich-fotoevents.de

 

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